Diese Analyse untersucht, wie Russlands umfassende Invasion der Ukraine die euro‑atlantische Sicherheitsarchitektur grundlegend verändert und eine langfristige Phase strategischer Konfrontation eingeleitet hat. Während zentrale NATO‑Staaten ihre...
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Diese Analyse untersucht, wie Russlands umfassende Invasion der Ukraine die euro‑atlantische Sicherheitsarchitektur grundlegend verändert und eine langfristige Phase strategischer Konfrontation eingeleitet hat. Während zentrale NATO‑Staaten ihre Verteidigungsfähigkeiten in historischem Ausmaß ausbauen, bleiben die Westbalkanländer – Albanien, Kosovo, Nordmazedonien und Montenegro – für die neue sicherheitspolitische Realität weitgehend unvorbereitet. Die Region ist einem gefährlichen Mix aus russischem Einfluss, serbischem Revisionismus und zunehmender Präsenz nicht‑westlicher Akteure ausgesetzt, was eine strategische Verwundbarkeit an der südöstlichen NATO‑Flanke schafft.
Die Studie hebt Serbiens gezielte Multi‑Vektor‑Ausrichtung mit Russland, China, der Türkei und Golfstaaten hervor, ebenso wie die schnelle Modernisierung seiner Streitkräfte und die Ausweitung politischer und informativer Einflussoperationen. Dies führt zu einem wachsenden strategischen Ungleichgewicht zwischen Se
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