7. Zeigarnik-Effekt „Beurteile einen Menschen lieber nach seinen Handlungen als nach seinen Worten; denn viele handeln schlecht und sprechen vortrefflich.” Matthias Claudius (1740-1815), deutscher Dichter & Journalist Was ist der Zeigarnik-Effekt? Die...
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7. Zeigarnik-Effekt „Beurteile einen Menschen lieber nach seinen Handlungen als nach seinen Worten; denn viele handeln schlecht und sprechen vortrefflich.” Matthias Claudius (1740-1815), deutscher Dichter & Journalist Was ist der Zeigarnik-Effekt? Die russische Psychologin Bljuma Zeigarnik hat in einigen spannenden Studien nachgewiesen, dass unser Gehirn unerledigte Handlungen besser abspeichert, als erledigte. Das heißt: Hand- lungen, die nicht „beendet“ oder abgeschlossen wurden, können besser erinnert werden. Kellner können sich beispielsweise an unbezahlte Rechnungen besser erinnern als an bezahlte. Die eigenen Termine „drücken“ solange, bis sie erledigt wurden. Und die Fernsehsendung von gestern Abend ruft sich immer wieder ins Gedächtnis, da der zweite Teil eben erst heute Abend kommt! Regisseure und Drehbuchautoren nutzen den Zeigarnik-Effekt, um Handlungen so zu verschachteln, dass die Spannung erhalten bleibt. Sie wissen um das Phänomen der „unerledigten Handlungen“ im menschl
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