1. Valins-Effekt „Dem stärksten Willen fehlt oft die Kraft, die einer zarten Emotion selbstverständlich ist.” Elfriede Hablé (1934*), österreichische Aphoristikerin Was ist der Valins-Effekt? Der Psychologe Stuart Valins führte im Jahr 1966 eine...
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1. Valins-Effekt „Dem stärksten Willen fehlt oft die Kraft, die einer zarten Emotion selbstverständlich ist.” Elfriede Hablé (1934*), österreichische Aphoristikerin Was ist der Valins-Effekt? Der Psychologe Stuart Valins führte im Jahr 1966 eine interessante Studie durch. Er zeigte, dass es schwierig ist, aus Erregungszuständen Emotionen abzuleiten, da diese nicht so vielfäl- tig sind, wie die Masse an Gefühlen, die wir beschreiben können. Wenn man also die Wahrnehmungen manipuliert, müssten sich die entsprechenden Bewertungen der angeblich gefühlten Emotionen ändern. Dies hat Valins wie folgt nachgewiesen: Männlichen Versuchspersonen wurden Bilder aus dem Playboy gezeigt. Diese sollten die Frauen nach ihrer Attraktivität beurteilen. Über Kopfhörer wurde ihnen ihr eigener Herzschlag bewusst ge- macht, jedoch unwissend vorgetäuscht. In Wahrheit hörten die Versuchspersonen Herzfrequenzen, die ihnen heimlich vorgegeben wurden. Das Ergebnis der Studie wies nach, dass bei angeblich hohem He
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