Nr. 1 März 2009 Geschäftsbereich Verordnungsmanagement Telefon: 0231 9432-3941 E-Mail: verordnungsmanagement@kvwl.de InVo Information zu Verordnungen in der GKV Stand: März 2009 Protonenpumpenhemmer - Arzneimittelgabe über eine Magensonde Wirkungsweise der...
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Nr. 1 März 2009 Geschäftsbereich Verordnungsmanagement Telefon: 0231 9432-3941 E-Mail: verordnungsmanagement@kvwl.de InVo Information zu Verordnungen in der GKV Stand: März 2009 Protonenpumpenhemmer - Arzneimittelgabe über eine Magensonde Wirkungsweise der Protonenpumpenhemmer Protonenpumpenhemmer (PPI), zu denen das Omeprazol, Lansoprazol, Pantoprazol, Rabeprazol und das Esomeprazol gehören, sind Arzneistoffe, die zur oralen Gabe in einer magensaftresistenten Form hergestellt werden. Wäre dies nicht der Fall, würden die PPI im sauren Milieu des Magens durch vorzeitige Aktivierung unwirksam. Die PPI werden in Kapselform oder Tablettenform mit magensaftresistenten Pellets in ihrem Inneren hergestellt. Alle Substanzen sind Prodrugs. Die PPI werden nach Einnahme im Dünndarm resorbiert. Sie binden sich nach ihrer Umwandlung in die aktive Form in den Belegzellen des Magens an die H+ /K+ - ATPase der Belegzellen, um diese Pumpe irreversibel zu hemmen (1). Wirkmechanismus der PPI in der Bele
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