[5a] Erste Erwähnungen Das Opus sancte Marie und die magistri operis, also die Werk- und Fabrikmeister, wurden erstmals in einer Hand- schrift aus den Jahren 1224 bis 1228 erwähnt. Dieses Schrift- stück umfasst mehrere Dokumente, darunter ein Kopial- buch...
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[5a] Erste Erwähnungen Das Opus sancte Marie und die magistri operis, also die Werk- und Fabrikmeister, wurden erstmals in einer Hand- schrift aus den Jahren 1224 bis 1228 erwähnt. Dieses Schrift- stück umfasst mehrere Dokumente, darunter ein Kopial- buch (Verzeichnis von Urkunden, Spenden und Vermächt- nissen) und ein Jahrzeitbuch (Verstorbenen-Verzeichnis) der Mitglieder des Kapitels, in dem auch Grundstücks- schenkungen aufgeführt sind. Das älteste Siegel auf einer Urkunde von 1290 zeigt eine Kirchenfassade mit drei Portalen, zwei Türmen und Giebel. Dessen Schrägen bilden zusammen mit dem bekrönenden Kreuz eine Form, die bereits das spätere Erkennungs- zeichen des Frauenwerks in sich trägt. Die lateinische Inschrift lautet Fabrice Ecclesiae Argentinensis, also „Werk der Kirche von Straßburg“ (später Frauenwerk).
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