[3b] Der Sandstein des Münsters Der Sandstein, aus dem das Straßburger Münster erbaut ist, stellt einst wie heute ein erhebliches Beschaffungsproblem dar. Es handelt sich hauptsächlich um Vogesensandstein, der vor etwa 250 Millionen Jahren im Oberen...
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[3b] Der Sandstein des Münsters Der Sandstein, aus dem das Straßburger Münster erbaut ist, stellt einst wie heute ein erhebliches Beschaffungsproblem dar. Es handelt sich hauptsächlich um Vogesensandstein, der vor etwa 250 Millionen Jahren im Oberen Buntsandstein durch die Erosion von Granitmassiven entstand. Man unter- scheidet zwei Haupttypen: den am häufigsten verwende- ten feinkörnigen Voltzien-Sandstein (oder Schleifsandstein) in Farbtönen von Grau bis Dunkelrot und den gröberen, rosa bis roten Vogesensandstein, der vor allem im romani- schen Steinwerk des Münsters, etwa in der Krypta, zum Einsatz kam. Der gröbere Vogesensandstein stammte vermutlich aus dem Mossigtal (Kronthal) bei Wasselonne, während der Voltzien-Sandstein aus den Steinbrüchen von Wasselonne und Dinsheim kam, die seit dem 13. Jahrhundert genutzt wurden. Weitere Steinbrüche sind seit dem 15. Jahrhundert belegt, z.B. Brechlingen und Gresswiller; letzterer belieferte die Münsterbauhütte bis ins 18. Jahrhundert. Für
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